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Die Würzeigenschaften
des Gartenthymians und Feldthymians sind etwa gleich. Die
gesamte Wildpflanze riecht angenehm würzig. Ihr Geschmack
ist aromatisch schwach kampferartig, mit leicht bitterem
Nachgeschmack.
Feldthymian wird auch Quendel genannt.
Gesammelt
wird Feldthymian von Mai bis September in vollsonnigen Standorten.
Verwendet
werden die Blätter, in manchen Gegenden auch das blühende
Kraut. Seine Würzkraft ist appetitanregend und verdauungsfördernd.
Dieses wildwachsende Würzkraut paßt zu Eintopf
und kräftigen Marinaden. Rinderbraten und Wildgerichte
bekommen einen pikanten Geschmack und macht sie bekömmlicher,
das gilt auch für Fleischpasteten Hammelgerichte, Nieren-Ragout
und Hackbraten.
Sparsam würzen kann man mit Feldthymian auch Eisbein,
Gulasch, Fleischfüllungen, Wirsinggemüse und eingelegte
Gurken. Er wird auch als Gewürz in einigen Wurstzubereitungen
verwendet.
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