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Gebräuchlich sind auch Schlehdorn, Schwarzdornbeere,
Dornschlehe, Schliehe, Kietkepflaume und Saudornbeere. Die
üppig schneeweiß blühenden Schlehensträucher
sind im Frühjahr kaum zu übersehen. Die dunkelblauen,
leicht bereiften Schlehenfrüchte sind erst im Oktober/November
voll ausgereift.
Die Blüten haben einen bittermandelartigen
Geruch.
Schlehenblütentee ist ein mildes Magenmittel und zur
Blutreinigung sehr zu empfehlen. Auch bei Gicht- und Rheumaerkrankungen
sehr gut geeignet. Regelmäßig getrunken, wirkt
er als natürliches Abführmittel, ohne Nebenwirkungen.
Die Schlehenfrüchte eignen sich, wegen
des hohen Steinanteils, nicht so gut zur Marmeladenherstellung
aber zur Saftgewinnung.
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Schlehenblütennektar
250 g frische gesunde Schlehenblüten,
1/2 l Wasser, Zucker
Die Schlehenblüten in 1/2 l kaltem Wasser einweichen
und bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen.
Nach dem ersten Aufkochen nehmen wir den Topf vom Herd,
lassen alles auf Zimmertemperatur abkühlen, gießen
das Ganze durch ein Sieb und pressen die Schlehenblüten
mit den Händen gut aus. Den erhaltenen Saft filtern
wir, um einen klaren Blütennektar zu erhalten. Nun
messen wir (in g) den Rohsaft und geben die gleiche Menge
Zucker hinzu. Wenn beides gut verrührt wurde, stellen
wir den Topf wieder auf den Herd. Bei schwacher bis mittlerer
Hitze verkochen wir ganz vorsichtig die Flüssigkeit.
Nicht sprudelnd kochen lassen!
Nachdem wir durch mehrere Proben die günstigste Konsistenz
festgestellt haben, füllen wir ihn in entsprechende
Schraubgläser oder weithalsige Flaschen ab. Besonders
wertvoll durch die mild abführende Wirkung. Deshalb
auch sehr gut als Abführmittel für Kinder geeignet.
Bei Stuhlverstopfung und unregelmäßigem Stuhlgang
hilft der Blütennektar zuverlässig und auf natürliche
Weise. Sehr zu empfehlen.
Auch als Brotaufstrich und zum Süßen
von Tee.
Blütennektar
Schlehensaft
2 kg frische Schlehen, 450 g Zucker,
3 l Wasser
Die gewaschenen Schlehen in ein emailliertes Gefäß
füllen und mit 3 l kochendem Wasser übergießen.
24 Stunden zugedeckt ziehen lassen. Den Saft abgießen,
wieder bis kurz vor das Sieden erhitzen und ein zweites
Mal über die Schlehen gießen.
Abermals 24 Stunden ziehen lassen. Dies wird noch ein drittes
Mal wiederholt. Den gewonnenen Saft süßen, 10
Minuten kochen lassen, dabei abschäumen und in Flaschen
füllen. Dieser Saft kann zu Schlehengelee oder, mit
Rotwein, Nelken, Zimt und Zucker, zu Schlehenpunsch weiterverarbeitet
werden. Das Getränk ist erfrischend und belebend!
Öl, Essig, Saft
Schlehensüßmost
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